Einleitung
Sapere aude
Spricht man von den ägyptischen Pyramiden, so muss man sie zunächst in drei Kategorien unterteilen:
• Die massiven, monumentalen Stein-Pyramiden, erbaut von Djoser, Imhotep, bis hin zu Cheops und seinen Söhnen (3.-4. Dynastie)
• Die wesentlich kleineren Pyramiden aus Kalkstein-Verkleideten Schotterhaufen nach Gizeh, bis zum Ende des AR, in denen sich ab Unas (Ende 5.Dynastie) bis zum Ende des Alten Reiches (6./7. Dynastie) Pyramidentexte fanden
• Die Kalkstein-Verkleideten Lehmziegel-Pyramiden der 12.-13. Dynastie
Der massive, monumentale Stein-Pyramidenbau endete mit Cheops und seinen Söhnen. Ca. 230 Jahre später wurden die Ersten Inschriften, die allgemein als Pyramidentexte in
das Bewusstsein eingegangen sind, am Ende der 5. Dynastie, in die Pyramide des Unas in Saqqara eingebracht. Die kleinste Pyramide des AR enthält 283 Sprüche aus einem Korpus, der insgesamt über 750 Sprüche umfasst. Entdeckt wurden solche Sprüche erstmalig in der Pyramide von Pepi I., dem zweiten König der 6. Dynastie in Saqqara-Süd.
Zentrale Gestalt in der ältesten Sammlung altägyptischer Nachlebensliteratur ist der König und sein Leben im Jenseits, bzw. sein Weg dorthin. Das Jenseits des verstorbenen Herrschers befindet sich sowohl im Himmel als auch in der Unterwelt. Vorrangig findet aber die göttliche Welt des Himmels in den Pyramidentexten größere Beachtung als die irdische Unterwelt.
Der verstorbene König bewegt sich in einen Zyklus von Vorbereitung, Verwandlung und Wiedergeburt durch den Pyramidenkomplex. Die Texte beschreiben die gefahrenvolle
Reise, von der diesseitigen in die jenseitige Welt, vom Tod zum neuen Leben. Gleich dem Lauf der Sonne am Horizont, von Ihrem Untergang über den erneuten Aufgang bis zum Emporsteigen zum Zenit. Um dann, nach durchstehen aller Unwegsamkeiten, zu den „Unvergänglichen“ Sternen aufzusteigen und ein Teil von ihnen zu werden. Die Zikumpolarsterne stehen 26 bis 30 Grad über dem Nordhorizont der Pyramide und umkreisen den Himmelsnordpol. Da sie weder auf- noch untergehen nannten die Ägypter
sie die „Unvergänglichen“.
Obwohl die Pyramidentexte der am ausführlichsten dokumentierte und diskutierte Teil der ägyptischen Jenseitsliteratur ist, soll dieses Buch verdeutlichen, dass ihnen längst noch nicht die Aufmerksamkeit geschenkt wurde, der ihnen eigentlich gebührt.
Seit ihrer Entdeckung durch den französischen Ägyptologen Gaston Maspero im Jahre 1880 ist man seitens der Ägyptologie bemüht die Texte zu übersetzen. Eine erste Ausgabe unter dem Titel „Les inscriptions des pyramids de Saqqara“ bereitete Maspero im Jahre 1894 vor. Eine aktualisierte Neuübersetzung dieses Korpus von
Inschriften veröffentlichte der Deutsche Ägyptologe und Philologe Kurt Sethe in den Jahren 1908-1910 unter dem Titel "Die altägyptischen Pyramidentexte", das noch heute als Standardwerk zählt. Eine dritte Ausgabe, "The Acient Egyptian Pyramid Texts", folgte im Jahre 1969 von dem englischen Ägyptologen Raymond O. Faulkner.
Zu Beginn der 70er Jahre wurden bei französischen Ausgrabungen in Saqqara Süd, unter der Leitung von Jean Leclant, weitere Texte gefunden. Auch Leclant ist seitdem in
diversen Arbeiten darum bemüht die Übersetzung der Texte zu modifizieren.
Ein generelles Problem dem sich dabei indessen alle unterwerfen müssen ist, dass es außer dem bekannten Stein von Rosette kaum Überlieferungen gibt, aus denen eine Übersetzung der Hieroglyphen abgeleitet werden könnte. Bei der Inschrift des Steins, die in ägyptischer (hieroglyphischer und demotischer) und griechischer Schrift abgefasst ist, handelt es ein sich um relativ kurzes Dekret der ägyptischen Priestersynode, die sich 196 v. Chr. zu Ehren des jungen Herrschers Ptolemaios V. Epiphanes (204-180 v. Chr.) in Memphis versammelt hatte. Aus einer Zeit also, mehr als 2500 Jahre nach Niederschrift der ersten Pyramidentexte und aus einer Zeit, in der auch die ägyptische Schrift eine über 2500 jährige Weiterentwicklung erfahren hatte. Die Erforschung der Hieroglyphenschrift ist längst nicht abgeschlossen, demzufolge kann auch kein Versuch die Bedeutung früherer Texte zu erschließen, als endgültig oder definitiv richtig angesehen werden. Dieses Manko aber soll nicht darüber hinweg täuschen, dass die Ägyptologie ob der ihr zur Verfügung stehenden spärlichen Möglichkeiten in den letzten 120 Jahren erstaunliches bei der Entschlüsselung geleistet hat.
Die in den nachfolgenden Kapiteln zitierten Pyramidensprüche werden von mir daher nicht ausschließlich im Sinne der ägyptologischen Übersetzung gebraucht, sondern teilweise abweichend davon im Sinne des dieser Betrachtung zu Grunde liegendem Kontexts übersetzt, angepasst und ins Deutsche übersetzt. Maßgebend dabei sind primär die von mir ausgemachten technischen Komponenten und Funktionen der Pyramiden und Bauelemente, deren experimentelle Nachweisbarkeit zweifellos ist. Um eine realistische Vorstellung vom Ansinnen der Pyramidenbauer zu bekommen, dürfen die Texte nicht ausschließlich als Sammlung mythologischer, magischer und religiöser Formeln gesehen werden, die beim Tod eines Königs zitiert wurden. Die bekannte Sichtweise muss um den maßgebenden Aspekt erweitert werden, dass sie zum Teil auch Informationen über technische Abläufe, daraus entstehender visuelle Produkte und topgraphische Angaben enthalten, die sich allesamt in Gizeh wieder finden lassen.
Bereits Anfang der fünfziger veröffentlichte der Deutsche Ägyptologe Siegfried Schott seine Auffassung, dass die Texte untrennbarer Bestandteil des Bestattungsrituals gewesen seien. Er versuchte die Beziehung zwischen der Abfolge einzelner Textteile und dem Ablauf des Kultes zwischen einzelnen Sprüchen und bestimmten Orten im Pyramidenkomplex zu bestimmen. Ungeachtet des Umstands, dass Schotts Ansichten heute allgemein nicht mehr für gültig gehalten werden, belegen dagegen neuere Untersuchungen, dass in der Reihenfolge bestimmter Textteile doch eine bestimmte Ordnung existiert.
Wie wir sehen werden ergeben die in den Texten enthaltenen Hinweise für die Pyramiden in denen man sie niederschrieb aus technischer und topographischer Sicht keinen Sinn. Sehr wohl aber ergeben sie einen, wenn man sie auf die Anlage in Gizeh und deren Vorgängerbauten projiziert.
Die in den Texten beschriebene Umwandlung des toten Königs zum unvergänglichen Gott war nicht nur eine rein mythologisch-symbolische Prozedur, die ihre Manifestation im Rezitieren diverser Sprüche und der Beisetzung in der Pyramide fand, die Umwandlung wurde auch visuell umgesetzt! Stellen Sie sich vor, man würde den Magier David Copperfield, samt seiner Zauberutensilien, in eine Zeitmaschine setzen und ihn 5000 Jahre zurück in die Vergangenheit schicken. Stellen Sie sich weiter
vor, er würde den Leuten dort vorführen, was auch uns, Heute, in unserer modernen aufgeklärten Welt, immer wieder in Staunen versetzt – Was glauben Sie, wofür man den Mann, ungeachtet seiner sicherlich spektakulären Ankunft, gehalten hätte?
Wir wissen natürlich das Copperfield keine magischen Kräfte besitzt, sondern „lediglich“ mit Hilfe eines umfangreichen Repertoires ausgeklügelter Tricks beeindruckende
Illusionen erzeugt.
Bekanntermaßen spielte Magie auch im Alten Ägypten eine wichtige Rolle. Die Ägypter benutzten den Begriff heka für „Zauberkraft“ im Sinne
einer göttlichen Kraft (zuweilen als der Gott Heka personifiziert),die von Gottheiten und Menschen gleichermaßen angerufen werden konnte, um Probleme oder Krisen zu meistern. Heute wird meist ein deutlicher Unterschied zwischen Gebeten, Medizin und Magie gemacht; im alten Ägypten betrachtete man diese drei Kategorien als etwas, das
sich teilweise überschnitt und ergänzte. Eine etwas willkürliche Unterscheidung wird gewöhnlich zwischen den religiösen Texten in Gräbern und Tempeln und den magischen Texten oder Beschwörungen getroffen, mit deren Hilfe die Alltagsprobleme von Menschen gelöst werden sollten. Sie arbeiteten alle mit heka, der uranfänglichen Schöpferkraft des Schöpfergottes am Beginn der Zeit. Während Magie heute in den Weltreligionen kaum eine Rolle spielt, gehörte sie im alten Ägypten zum Kern von
religiösem Ritual und Liturgie. Magie war das Mittel zur Wiederherstellung von Ordnung und Harmonie schlechthin. Der königliche Uräus, vielleicht das markanteste Machtsymbol des Königs, wurde gelegentlich als „weret hekau“ bezeichnet: „die Grosse an Magie“.
Die wahrscheinlich bekannteste literarische Schilderung von Magie in Ägypten ist eine Erzählung aus dem Mittleren Reich, die der Papyrus Westcar aus der 18. Dynastie überliefert. Dieser Text beschreibt die verschiedenen Wunder, die die beiden „Magier“ Djadjaemanch und Djedi am Hof der Könige Snofru und Cheops in der 4. Dynastie vollbrachten.
Wie in vielen anderen Kulturen, basierten auch die von ägyptischen Magiern eingesetzten Praktiken zu einem großen Teil auf der Nachahmung - auf dem Glauben, dass die Wiederholung eines Namens, Bildes oder mythischen Ereignisses in der realen Welt etwas bewirken könne. Dies bedeutete u. a., dass verbale Feinheiten wie Wortspiele, Metaphern und Akrosticha nicht einfach als literarische Mittel galten, sondern vielmehr als machtgeladene magische Techniken. Im Falle der Ächtungstexte sah man im Zerschlagen von Ostraka oder Figuren mit den Namen von Feinden einen wirksamen Weg, diese unschädlich zu machen.
Eine der graphischen Besonderheiten in den Pyramidentexten ist, dass die Künstler die die hieroglyphischen Zeichen in Gestalt von gefährlichen Raubtieren und Schlangen in die unterirdischen Pyramidenkammern meißelten, sie schon bei ihrer Entstehung absichtlich beschädigten, damit sie nicht wiederbelebt werden konnten und somit eine Bedrohung des König ausgeschlossen war.
Gleichwohl aber soll aufgezeigt werden, dass auch die Pyramidenbauer sich solch profanen Tricks wie Copperfield bedienten, um die Kraft der Magie nachhaltig zu unterstreichen.
Mit Hilfe der monumentalen Pyramiden und der eigens für diesen Zweck entwickelten Technik, war es ihnen möglich imposanteste Illusionen zu erzeugen. Der tote Königin verschiedenen Erscheinungsformen, Götter und Dämonen konnten praktisch auf Knopfdruck visualisiert werden. Unter diesem, neuen, Aspekt werden sich die Pyramiden vor Gizeh als Entwicklungsreihe auf dem Weg zur perfekten Illusion darstellen.
Die moderne Ägyptologie vertritt die These es handele sich bei den Pyramiden ausnahmslos um Grabbauten, pauschalisiert damit jedoch deren Bedeutung ohne Rücksicht auf die jeweilige Epoche in der sie erbaut wurden, ohne Rücksicht auf erhebliche Unterschiede in der Bauausführung, und bezieht sich dabei mangels zeitnaher Belege vornehmlich auf Überlieferungen aus dem Mittleren, oder Neuen Reich. Eine Königsmumie aus dem Alten Reich hingegen, die bestehende Zweifel ad acta legen würde, konnte
bis Heute nicht gefunden werden.
Dem ungeachtet werden wir feststellen, dass es schon Djoser und Imhotep, den Begründern des Pyramidenkultes, nicht darum ging ein möglichst markantes Grabmal zu errichten, sondern dass das Ziel sämtlicher Bemühungen von Anbeginn an war, eine Anlage zu errichten mit der die Umwandlung des verstorbenen Königs, unter Mitwirkung scheinbar wahrhaftig erschienener Götter und Dämonen vollzogen werden konnte. Und zwar so in Szene gesetzt, das einem Volk, bestehend aus mehr als 95% Analphabeten, bei
deren Anblick nichts anderes übrig ließ, als sich der unerklärlich „göttlichen“ Macht des Königs, bzw. der des Nachfolgers ohne Vorbehalte zu unterwerfen. Diese Macht des Königs, das „im direkten Bunde sein mit den Göttern“, und die monumentalen, für jeden Außenstehenden geheimnisvollen Bauwerke, bescherte Ägypten für ca.
400 Jahre, auch über die Grenzen hinaus, Hochachtung und Respekt bis zum Ende der 6. Dynastie.
Wie bei jeder neuen Idee erforderte die Umsetzung umfangreiche Vorüberlegungen, Versuche und die Entwicklung, bzw. Findung entsprechender Werkzeuge, Bearbeitungs- u. Bautechniken, so wie neuer Materialien. Ein erster Schritt auf diesem Weg war der Übergang zum monumentalen Pyramidenbau und die steinerne Nachbildung frühzeitlicher Bautypen gegenüber den dafür zuvor verwendeten, zum Teil vergänglichen Stoffen, wie Lehmziegeln oder Holz. Der Pyramidenbezirk des Djoser in Saqqara, der ursprünglich nur eine Mastaba mit gewölbtem Dach enthielt, die in 2 weiteren Schritten zur ersten Stufenpyramide Ägyptens erweitert wurde, legt Zeugnis von diesem Bestreben ab. Ebenso kann dieser und den darauf folgenden Umsetzungsversuchen entnommen werden, dass man lange Zeit in dem Konzept einer Kompaktanlage mit nur einer Pyramide verhaftet war. Erst in Gizeh schuf man für jede Station die der tote König zu durchlaufen hatte ein eigenes Bauwerk.
Die meisten Litaneien, Zaubersprüche und Formeln in den Pyramidentexten stammen nachweislich aus viel früherer Zeit, als die Pyramiden in denen sie gefunden wurden, einige sind älter als die ersten Pyramiden selbst. Einhergehend mit der fortschreitenden Pyramidentechnik entwickelten sich auch die Pyramidentexte weiter und gelten, wie sich zeigen wird, in vollem Umfang für die Zeit, in der die Anlage in Gizeh erbaut und betrieben wurde.
Gleichermaßen wird sich offenbaren, dass mit religiös-mythologischen Illusionen - Special Effekts - die Staatsmacht gesichert wurde und der Pyramidenbau trotz überwiegend anders lautender Aussagen, sehr wohl Quell der dynamischen Entwicklung der ägyptischen Gesellschaft war. Die Pyramiden von Gizeh repräsentieren das damals technisch Machbare und beinhalten, oder verbergen auf diese Weise das gesammelte technische (Geheim-) Wissen der damaligen Zeit. Aber, auch noch ein anderes,
viel bedeutsameres Wissen verbargen sie - nämlich dass Wissen über die Nichtexistenz der Götter.
Die Überlieferung von derart brisantem und geheimem Staatswissen, war zweifellos nur höchsten „religiösen“ und elitären Kreisen vorbehalten, deshalb kann es auch kaum verwundern, dass bislang keine schriftlichen Zeugnisse gefunden wurden. Wäre publik geworden mit welchen Mitteln die Oberen Freund und Feind in einen falschen Glauben versetzten, hätte dies gewiss zu Zweifeln an der Macht des Herrschers und des Staates geführt.
Wie wir in einem späteren Kapitel erfahren werden haben solche Zweifel das Ende des Alten Reiches besiegelt, allerdings verhalten sich die Umstände die dazu geführt haben etwas anders als zuvor geschildert.
Dass es sich in Gizeh um eine Gesamtanlage handelte, nicht um Grabbauten einzelner Könige, wird sich allein der Tatsache entnehmen lassen, dass in den verschiedenen Pyramiden Erscheinungsbilder produziert wurden, deren Auftritt im chronologischen Ablauf der Umwandlung anhand der Pyramidentexte festgelegt ist - und die allesamt reproduzierbar sind! Ebenso, dass keine Umwandlung stattfinden konnte, wären nicht alle Sequenzen der Umwandlung, alle
Anlagen, vorhanden gewesen. Diese beschränkten sich nicht allein auf Gizeh, sondern waren in einem Umfeld von ca. 350 Km² angelegt. Dazu gehörten u. a. alle Pyramiden auf dem Plateau, samt Aufwegen und Tempeln, die Trial Passage, der Sphinx und der Osiris Schacht unter dem Aufweg der Chefren Pyramide. Keine Pyramide in Gizeh gleicht in ihrer baulichen und technischen Struktur der anderen. Jede Pyramide ist speziell für die Visualisierung eines, oder mehrerer von einander abweichender Erscheinungsbilder konstruiert worden. Mit Fertigstellung der höchsten technischen Entwicklungsstufe, der Anlage in Gizeh durch Cheops, war erstmals eine Anlage geschaffen worden, die außer dem Erbauer, auch seinen Nachfolgern eine standesgemäße Umwandlung zum unvergänglichen Gott gewährleistete. Aus diesem Grund war es für die Nachfolger von Cheops nicht mehr notwendig in Ressourcen-Fressende Pyramiden-Bauprojekte zu investieren. Sie konnten sich wieder mit Mastabas,
oder kleineren Pyramiden begnügen, deren Bausausführung erheblich einfacher und kostengünstiger war. Aber auch diese Pyramiden sind keine Grabstätten; sie sind im Kontext der folgenden Kapitel als reine Kultsstätten der einzelnen Herrscher, nachfolgend der Cheops Familie zu verstehen.
Der jeweilig verstorbene König hat dort zwar
die Zeit bis zu seiner Umwandlung verbracht, er ist nach seiner Umwandlung in Gizeh jedoch nicht dorthin zurückgekehrt.
Versteht man die Pyramidentexte als Dreh-, aber auch als Kulissenbuch einer grandiosen, nie wieder da gewesenen Inszenierung, nimmt man zwangsläufig von der Motivation auf, welche die Pyramidenbauer zu solch schier unvorstellbarer Höchstleistung und Perfektion trieb.
Ulrich Simon