Big Mother
Enthält das Gelände in Gizeh eine übernatürliche Botschaft?
Nahe Kairo, der heutigen Hauptstadt Ägyptens, liegt die mit Abstand berühmteste und sagenumwobenste Pyramidennekropole der antiken Welt - Gizeh. Auf einem geebneten Felsplateau, dem Gizeh Plateau, das sich unweit des westlichen Nilufers befindet steht das wohl rätselhafteste Bauwerk unserer Weltgeschichte - Die Pyramide des Chufu - Achet Chufu - Horizont des Chufu - das letzte erhaltene der sieben Weltwunder. In direkter Nachbarschaft stehen die nicht minder rätselhaften Pyramiden des Chafre und des Menkaure, nach aktuellem Wissensstand Sohn und Enkelsohn des Chufu.
Am Fuße der drei Pyramiden, dort wo vor rund 4500 Jahren ein Hafen angelegt war befindet sich der Sphinx - seines Zeichens der größte jemals entdeckte. Ein Objekt, welches in der Vergangenheit ebenso wie die Pyramiden zu heftigen Kontroversen anregte, von der Ägyptologie aber allgemein als Wächter der Nekropole angesehen wird.
Massive Umfassungsmauern die im Abstand von etwa 10 Metern um die Pyramide gebaut wurden, verwehrten der Außenwelt den Einblick in den inneren Pyramidenhof.
An der Ostseite jeder Pyramide stand der Totentempel, welcher durch einen langen geschlossener Aufweg mit dem Taltempel verbunden war. Neben dem
Taltempel des Chufu, zu Füßen des Sphinx, stand der Sphinxtempel - Alle Tempel sind heute nur noch rudimentär erhalten, gleiches gilt für die Aufwege. Je drei verhältnismäßig kleine Pyramiden stehen an der Südseite der Menkaure Pyramide (G III a - G III c), sowie an der Ostseite der Chufu Pyramide (G Ia - G I c), an deren südöstlicher Ecke noch eine weitere, relativ kleine Nebenpyramide stand. Überreste einer ähnlichen Pyramide, die allgemein auch als Kultpyramide bezeichnet wird, fanden sich an der Südseite der Chafre Pyramide.
Auf der West- und auf der Ostseite der Großen Pyramide sind eine Vielzahl von Gräbern angelegt, in denen nahe Verwandte, hohe Beamte und verdiente Handwerker bestattet wurden. Auch Schiffe wurden dort in unterschiedlich großen Bootsgruben bestattet. Eins davon, die berühmte Sonnenbarke des Chufu, konnte man vollständig restaurieren und ist heute in einem eigens dafür gebauten Bootsmuseum an der Südseite ausgestellt.
Photo by www.spaceimaging.com
Touristen mit unterschiedlicher Motivation, aus allen Teilen der Erde zieht es nach Gizeh, um die geheimnisvolle Faszination der monumentalen Bauwerke selbst zu erleben. Zählt man den gemeinen Pauschaltouristen nicht mit, unterteilt sich der Rest in drei primär vorhandene Gruppen - die Anhänger der konventionellen Ägyptologie, die Anhänger der Paläo Seti und die Esoteriker. Jede Gruppe für sich betrachtet Gizeh unter anderen, stark differierenden Aspekten. Während die konventionelle Ägyptologie sich hartnäckig in eingefahrenen Bahnen bewegt, spekulieren die Thesen der Paläo Seti, als deren populärster Protagonist heutiger Tage der Schweizer Autor Erich von Däniken gilt, mit der Möglichkeit frühzeitlicher außerirdischer Besucher, während die Esoteriker in Gizeh ein energetisch geladenes Kraftzentrum erkennen wollen.
Das sich solch unterschiedliche Meinungen bildeten findet seine Begründung in erster Linie in dem Umstand, dass es der konventionellen Ägyptologie trotz größter Bemühungen bisher nicht gelang überzeugend zu erklären, wie die Pyramiden gebaut wurden, oder welchem Zweck sie wirklich dienten. Zwar gibt es Indizien in Hülle und Fülle, definitiv beweisen läßt sich damit jedoch kaum eine der daraus entstandenen Theorien.
Seitens der Paläo Seti, deren Angehörige keine einheitliche Meinung vertreten, wird aufgrund der atemberaubenden Präzision, mit der vor allem monumentale Steinbauten nicht nur in Ägypten errichtet wurden, immer wieder angezweifelt, dass es sich um von Menschenhand erschaffene Bauwerke handelt. Erich von Däniken zum Beispiel vertrat in früheren Werken einen deutlich provokanteren Stil, mittlerweile hat er seine Meinung dahingehend geändert, dass die Pyramiden von Menschen geschaffen, jedoch die Vermessungsarbeiten von Außerirdischen durchgeführt wurden. Hans Jelitto will selbst die Vermessung und Architektur Menschen zubilligen, jedoch gewisse Verhältnisse (Lichtgeschwindigkeit) auf Außerirdische abschieben. Zudem glaubt er im Gegensatz wieder daran, dass beim Pyramidenbau UFO-Technologie zum Zuge kam. ZechariaSitchin hingegen vertritt einen radikalen Standpunkt und unterstellt sowohl Planung als auch Ausführung Außerirdischen. Graham Hancock sieht darin das Werk einer vergessenen Hochkultur, Stichwort Atlantis. Primär voraussetzend, dass die Götter Astronauten einer außerirdischen Zivilisation waren, stützt sich natürlich auch die PS auf Indizien - Beweise gibt es bisher allerdings keinen einzigen.
Auf die Gruppe der Esoteriker kann ich nicht näher eingehen, da ich persönlich zu unsensibel bin die "imaginären" Kräfte, die im Umfeld der Pyramiden zu spüren sein sollen, wahrzunehmen. Mein Standpunkt zwischen den für meine Betrachtungenrelevanten Gruppierungen ist neutral angesiedelt! Einerseits glaube ich nicht alles was die Ägyptologie auftischt, andererseits denke ich, dass wir uns nicht allein im Universum befinden - ohne aber eine konkrete Vorstellung zu haben in welchem Ausmaß sich das auf die Menschheitsgeschichte ausgewirkt hat.
Als Handwerker vertraut im Umgang mit Großbaustellen und Werkzeugen, stellte sich mir im Verlauf meiner Forschungen nicht die Frage nach übermenschlichen Techniken. Dennoch, als ich begann mich mit der Materie vertraut zu machen stieß ich relativ schnell auf etwas, was mich dazu brachte die PS verstärkt in meine Betrachtungen einzubeziehen. Es war ein Satellitenphoto, welches ich auf der Website von Paolo Piaggio (http://digilander.iol.it/paolopi/index.htm) fand, der sich mit der Geometrie des Gizeh Komplexes auseinandersetzt.(Abb.1).
Viele der vorher beschriebenen Details lassen sich auf diesem Satellitenphoto noch recht gut lokalisieren, aber es wird deutlich das 4'500 Jahre nicht spurlos am Gizeh Plateau vorübergegangen sind, auch wenn die Pyramiden aus der Höhe betrachtet einen völlig unangetasteten Eindruck suggerieren.
Steindiebe bedienten sich skrupellos an den einstmals heiligen Stätten, die angrenzende Wüste sorgte im Zusammenspiel mit den dort vorherrschenden Winden für großflächige Versandungen und die moderne Zivilisation rückte immer näher an das Plateau heran, begrub viele Gräber einfach unter sich und trieb die Zerstörung weltgeschichtlichen Kulturerbes durch rücksichtslose Umweltverschmutzung und kommerziell bedingter Anpassung der Infrastruktur gnadenlos voran Nicht nur aus forschungstechnischer Sicht ein trauriger Umstand, der mehr denn je schier unaufhaltsam scheint.
Wie wir aus der Natur wissen ist Zerstörung nicht immer etwas schlechtes, denn im ökologischen System unserer Mutter Erde ist die Zerstörung eine fest eingeplante Größe, ohne die nichts neues entstehen kann und so verhält es sich wie ich meine vordergründig auch in Gizeh.
Dreht man nämlich das Satellitenphoto, welches keinerlei Verzerrungen aufweist und von meiner Seite in keinster Weise durch Bildbearbeitungsprogramme,o. ä. verändert wurde, um 180° und betrachtet es in seiner Gesamtheit, erblickt man ein im Bild enthaltenes, ganz anderes, neues
Bild!
Photo by www.spaceimaging.com
Wie man sieht ist es nicht nur ein grob erkennbares Bildchen ohne jeglichen Zusammenhang, sondern kann durchaus als Botschaft interpretiert werden. "Big Mother" macht einen recht erbosten und energischen Eindruck, mit dem Gedanken im Hinterkopf, die "rote Karte" in Richtung Zivilisation zu zeigen. Die Hand die die "rote Karte" hält, liegt schützend auf einer nicht ganz runden Kugel - der Erde. Die ebenfalls gut erkennbare Fahne vereinigt vier farblich verschiedene Felder in sich, die Pyramide des Chufu auch - gelb, schwarz, weiß, rot sind die der Menschheit zu Teil gewordenen 4 Hautfarben. Die Große Pyramide reicht über die Grenze des ersten Feldes hinaus, verbindet zwei der zugeordneten "Farben" miteinander - schwarz und gelb!?Ein Zipfel am unteren Ende der Fahne, links, ist zu einem Pfeil ausgebildet und weist genau wie Arm, nicht sichtbare Hand und Fahne selbst in nordöstliche Richtung. Blick und scheinbar Gesprochenes zielen ebenfalls in gleiche Richtung - In Verlängerung dieser Linie findet sich der Nahe Osten, seit langer Zeit einer der anfälligsten konfessionell motivierter Krisenherde.....
Es hat den Anschein, dass im inneren der Dame ein Kampf zwischen Herz(Menkaure Pyramide) und Verstand stattfindet - Pyramide, Totentempel und Reste des Aufwegs stellen ohne viel Phantasie zu gebrauchen etwas dar, was in Richtung Kopf schießt - Das Herz sagt ja, der Verstand nein !?
Nachdem ich dieses bemerkenswerte Bild fand habe ich das Satellitenphoto von allen Seiten unter gleichen Gesichtspunkten nach weiteren Merkwürdigkeiten untersucht - gefunden und erwähnenswert erscheint mir noch:
Ein Geier ?
"Die oberägyptische Landesgöttin Nechbet wird entweder als Geier dargestellt oder trägt wenigstens die Geierhaube. Als eine Art Wappentier Oberägyptens ist der Geier auch in die Königssymbolik eingegangen. Der Oberteil des Goldsarges von Tutanchamun zeigt neben der Uräus Schlange (Symbol Unterägyptens) den Kopf eines Geiers. Der vom König zu beschreitende Weg zum Allerheiligsten trägt an der Decke den königlichen Vogel mit ausgebreiteten (=schützenden) Schwingen. Geierbilder gehören zur Grabausstattung des Königs und sind von dort in die der Privatleute eingegangen. Der Geier war auch das heilige Tier der jedoch immer antropomorph dargestellten Göttin Mut, in deren Hauptkultort Theben Geier mumifiziert wurden. In der ägyptischen Spätzeit war der Geier ein Symbol des Weiblichen und stand dem Käfer als Verkörperung des männlichen Prinzips gegenüber; in einer bestimmten Schreibweise dienten die Bilder der beiden Tiere zusammen zur Kennzeichnung der Göttin Neith oder auch des Gottes Ptah, die als Schöpfergottheiten beide Geschlechter in sich vereinen."
(Manfred Lurker: Lexikon der Götter und Symbole der alten Ägypter)
Zu Nechbet:
"In Elkab (ägyptisch Nechab), dem Hauptort des 3. oberägyptischen Gaues, wurde die Geiergöttin Nechbet verehrt. Nachdem Elkab im Zusammenschluss mit der Nachbarstadt Hierakonopolis (ägyptisch Nechen) Residenz des oberägyptischen Reiches wurde, rückte Nechbet in die Stellung einer Landesgöttin: sie repräsentierte Oberägypten, während in Unterägypten die Schlangengöttin Uto Schutzherrin ist. Die Tiere der beiden Göttinnen werden zu Symboltieren der beiden Landeshälften. Geier und Schlange gehen in den Königsschmuck ein, besonders als Zierde des Hauptes, ja, sie werden zu einer Verkörperung der beiden Kronen. Dabei kann der Geier selbst zur Schlange werden; die beiden die Sonnenscheibe umwindenden Uräen werden deshalb gelegentlich als Nechbet und Uto gedeutet. Beide Schutzgöttinnen können als mythische Mütter des Königs auftreten, dem sie ihre Brust reichen. Im Volksglauben des Neuen Reiches und der Spätzeit wird Nechbet als Geburtsgöttin verehrt. Ihre Gestalt ist in der Regel menschlich, auf dem Haupt trägt sie den Balg eines Geiers. In der Königssymbolik tritt sie jedoch häufig in der Gestalt des ihr heiligen Geiers auf."
(Manfred Lurker: Lexikon der Götter und Symbole der alten Ägypter)
Anzumerken ist noch, dass Geier und Kobra im Nebti-Namen Einzug gefunden haben, der seit Hor-Aha belegt ist, auch wenn der Name verschieden interpretiert werden kann. Einige erkennen darin die Hieroglyphe "mn", doch andere sehen darin eine Palastfassade, wie sie zur damaligen Zeit üblich war. Es braucht tatsächlich einige Phantasie, um in dem Zeichen ein Spielbrett zu erkennen - der Palast hingegen ist offensichtlich. Die Hieroglyphe des Geiers bedeutet "mwt", was einerseits Name der Gemahlin des Amun war, andererseits aber auch "Mutter" bedeutete. Die Göttin lässt sich nur bis ins mittlere Reich belegen, doch spricht einiges dafür, dass sie schon früher verehrt wurde.
Eine Kobra ?
Über die Uräus Schlange:
"Die griechische Lautform Uraios geht wohl auf ein ägyptisches Wort zurück, das "die sich Aufbäumende" bedeutet. Der Uräus war die vom König an einem Diadem oder seit dem mittleren Reich an der Krone getragene Stirnschlange, die als aufgebäumte Kobra mit aufgeblähtem Hals wiedergegeben wurde. Ein Ägyptologe möchte das am Haupt getragene Emblem auf die bei altlybischen Stämmen getragene Stirnlocke zurückführen. Andere betrachten die Schlange als Symboltier eines prähistorischen Reiches von Buto, dessen Göttin Uto sich in Gestalt des Uräus auf den Scheitel des Königs setzt. Der Uräus ist Symbol des Königtums, und so wird er auch von den Königsgöttern Horus und Seth getragen. Die alles Böse abwehrende Glut speiende Schlange wird als feuriges Auge des Sonnengottes Re bezeichnet. Durch ihre Gleichsetzung mit dem Sonnenauge kann Hathor als Uräus Schlange angerufen werden, so z.B. in Sargtexten. Tefnut trägt in ihrer Sonderfunktion als Feuergöttin (namens Upes) einen Uräus auf dem Haupt."
(Manfred Lurker: Lexikon der Götter und Symbole der alten Ägypter)
Über Uto:
"Der Name der Göttin von Buto bedeutet die Papyrusfarbene, d.i. die Grüne. Zugleich war dies eine allgemeine Bezeichnung für die Kobra, die - als Uräus Schlange - das heilige Tier der Göttin war. In späterer Zeit wurde ihr auch das Ichneumon zugeordnet. Als Feuer speiende Schlange wurde Uto mit dem Uräus des Königs gleichgesetzt und damit schließlich zum Auge des;. Durch ihre solare Beziehung kann Uto ab und zu ein Löwenhaupt mit aufgesetzter Sonnenscheibe und Uräus annehmen. Meistens ist sie jedoch rein menschlich gestaltet und trägt die unterägyptische Krone oder Geierbalg und Uräus. Als Landesgöttin Unterägyptens bildet Uto das Gegenstück zur oberägyptischen Nechbet, der sie verschiedentlich ihre Schlangengestalt aufdrängt. Eine Darstellung aus der Spätzeit - zu Dendera - zeigt beide Göttinnen in Schlangengestalt auf je einer Papyruspflanze sitzend. Nach einem Pyramidentext soll die Papyruspflanze aus der Göttin hervorgegangen sein. Als Grüne verkörpert Uto die Kräfte des Gedeihen; als Herrscherin, die auf ihrem Papyrus ist, ... die ihren Sohn Horus im Delta aufzog, wir sie mit der Gestalt der Isis angenähert."
(Manfred Lurker: Lexikon der Götter und Symbole der alten Ägypter)
Letztlich ist noch der Nubische Berg Gebel Barkal zu erwähnen, welcher von den Ägyptern als Bildnis einer Uräus mit der Sonnenscheibe angesehen wurde. Eine Bestätigung findet sich einem zugehörigen Text in einer lokalen Inschrift eines Amun Tempels, in welchem die Funktion des Felssporns deutlich unterstrichen wird. Ein deutliches Beispiel dafür, das Geländeformen durchaus Verehrung genossen.
Photo by http://www.siue.edu/~dbrowne
Uto wird ägyptisch Wadjet genannt, und das Zeichen der Kobra wird auch als Determinativ für Göttin gebraucht.Und......?
?
Bei den Abbildungen 4 u.5 handelt es sich um Druckerkopien von Bild 1, deshalb zeigen diese Bilder einen Unterschied in der Farbintensität.
Ich habe dieses Photo in den drei zu Verfügung stehenden Druckqualitäten ausgedruckt, in allen drei Qualitäten ergaben sich grundsätzlich die gleichen Bilder, mal mehr,mal weniger ausgeprägt. Hier verwendet habe ich letztlich die goldene Mitte - "normal".
Weiterhin habe ich das Bild in einem Copyshop in einem größeren Format (35 x 35 cm), in verschiedenen Qualitäten ausdrucken lassen - auch hier veränderten sich die Bilder nicht wesentlich, die Grundstruktur bleibt in allen Fällen erhalten.
Nur aus dem Flugzeug erkennt man die im Vergleich zu Gizeh verhältnismäßig kleinen Erdzeichnungen - Petroglyphen - von Nazca, auf dem Südamerikanischen Kontinent im Süden Perus. Der Sinn von Linien und Zeichnungen in Nazca bereitet der modernen Forschung immer noch Kopfzerbrechen, ist ein anderes nicht vollständig gelöstes Rätsel unserer Vergangenheit. Im Gegensatz zu Giseh drängt sich hier aber die Vermutung auf, dass das Volk der Nazca sie anlegten, um Botschaften gen Himmel zu senden. In Gizeh jedoch ist nicht der Mensch vorrangig Urheber dieser Zeichnungen, sondern ohne Zweifel die Natur! Während in Nazca die Menschen Botschaften zum Himmel sandten, scheint in Gizeh der Himmel eine Botschaft an die Menschheit gesandt zu haben.
Wäre es eine Botschaft woher käme sie? Alleine aus der Natur, oder wurde die Natur von außen beeinflusst?
Der Vollständigkeit halber muss in diesem Zusammenhang ein nicht minder rätselhaftes Phänomen erwähnt werden - Kornkreise
Großflächige kreisrunde Bilder, die über Nacht in Kornfeldern entstehen, indem durch eine bisher nicht zu erklärende Technik und ohne jegliche Spuren zu hinterlassen, die Getreidehalme so niedergedrückt werden, dass ein Relief im Feld entsteht. Im Süden Englands, in der Grafschaft Wiltshire trat dieses Phänomen erstmalig vor 24 Jahren auf. Kornkreise finden sich inzwischen weit verbreitet in Europa, wie auch in anderen Erdteilen. Anfang der 90er Jahre kam es zu einer Wandlung - weg von einfachen Kreisformationen, hin zu aufwändigen Piktogrammen.
Photos by www.kornkreise.de
Die Vieldeutigkeit der Zeichnungen und die Anzahl eindeutig als gefälscht entlarvter Kornkreise, gibt seit ihrer ersten Erscheinung Anlass zu
Von esoterisch ausgerichteten Gruppen werden Kornkreise u. a. als eine Art Akupunktur-Stellen der Erde betrachtet. Sie erkennen also in diesen Formationen einen Versuch von außen, die Erde zu heilen. Das auch unter Esoterikern keine einheitliche Meinung vorherrscht, mag eine andere geäußerte Annahme aus gleichen Reihen verdeutlichen, nach der Kornkreise als Warnungen vor der Apokalypse gedeutet werden.
Eine populäre Theorie, die aber bisher sehr umstritten ist, sind die morphogenetischen Felder, welche Rupert Sheldrake fordert. Diese Theorie bietet eine Erklärung, weshalb Kornkreise häufig mythologische Konzepte widerspiegeln. Ebenso scheinen natürliche Symmetriekonzepte vorzukommen. Viele Formationen haben eindeutig astronomische Bezüge, so war eines der Hauptthemen 1999 wohl die große Sonnenfinsternis. Auch hier erkennen viele eine Botschaft der Erde.
Unwidersprochen dürfte jedem klar sein: Wenn jemand Grund hat sich zu beschweren, dann die Natur. Oder "das", was uns die Natur als Lebensgrundlage gegeben hat.
Das Tempo der Verwüstung, vom Menschen fortwährend forciert, ist in den letzten 150 Jahren so rasant gestiegen, dass ein ökologischer Supergau in absehbarer
Zeit immer wahrscheinlicher wird. In gleichem Maße dürfte die latent vorhandene Gefahr eines Massenvernichtungskrieges nicht auf viel Verständnis bei Schöpfern aller Art stoßen, würde doch dabei die Natur in arge Mitleidenschaft gezogen.
Gesamtökologisch ist der Mensch zu purem Luxus mutiert, den Mutter Natur sich nicht mehr lange leisten kann, oder will!? Um zu funktionieren braucht die Natur den Menschen am allerwenigstens!
Ist es eine Warnung, eine unmissverständliche Aufforderung - die Gesetze der Natur zu achten, uns zu mäßigen, uns zu arrangieren!? - Aufzuhören unter dem Deckmantel scheinheiliger Motive Kriege zu rechtfertigen?
Wäre es bei aller Frömmigkeit nicht sinnvoller statt in das Haus Gottes in den Garten Gottes zu gehen und ihn zu pflegen, alles daran zu setzen ihn solange wie möglich zu erhalten und dabei seine Gebete zu sprechen?!
Nicht nur anatomisch bedingt treten wir die Natur täglich mit Füßen und vergessen dabei völlig, dass nur sie uns ernährt, unabhängig davon wer für ihr Vorhandensein verantwortlich ist. Sie, und nur Sie allein ist Lebensgrundlage aller irdischen Lebensformen! Doch nur der Mensch zerstört Sie, rücksichtslos, leider auch erfolgreich
und nicht allein aus lebensnotwendigen Beweggründen - Eigentlich Grund genug für Schöpfer aller Art sich zu beschweren. Oder, ist alles nur Zufall!?
Meine hypothetische Auslegung ist nicht verbindlich, spiegelt sie doch ein gigantisches Szenario wider - eine drohende Ermahnung unserer Schöpfung, die entgegen allen Glaubens auch noch weiblich erscheint, für die es außer den Zeichnungen selbst und einer nahezu zerstörten Natur keine Hinweise gibt. Außer, man ist gewillt in den auffällig vermehrt vorkommenden Naturkatastrophen der letzten Jahre den noch zaghaften Widerstand der Natur zu erkennen.
Ich persönlich halte jede Lebensform für intelligent, die sich nicht den Ast absägt auf dem sie sitzt. Der Mensch, der sich immer gern als einzig intelligente Lebensform auf diesem Planeten hervorhebt ist objektiv betrachtet alles, bloß nicht intelligent. Eigenlob stank schon immer.....
Ulrich Simon ;-)